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Regie: Miike Takashi
Produzent: Yoichi Arishige
Romanvorlage: Aoki Yuji
Kamera: Yamamoto Hideo
Musik: Endo Koji
Verleih: Kadokawa-Daiei Pictures, Inc.
Darsteller: Aikawa, Sano Shiro, Tokui Yu, Maro Akaji, Muroi Shigeru, Kinoshita Houka, Omori Nao, Ebata Takashi
Shangri-La

Japan, 2002, Beta, 105 Min., OmeU, Deutschlandpremiere
Regie: Miike Takashi

Samstag, 22.11.03, 12:30 h, Filmhaus Kino
Sonntag, 23.11.03, 20:15 h, Filmhaus Kino



Die meisten Leute interessieren sich nur für Miike Takashi, den Gewaltrabauken auf dem Regiestuhl, doch für jene kleine Schar an wahren Miike-Fans, denen der Akkordmeisterwerksmacher des kontemporären Weltkinos mehr bedeutet, brachte das vergangene Jahr zwei seiner schönsten und schillerndsten Werke: "Shangri La" und "Sabu". "Shangri La" ist eine warmherzige Wirtschaftskrisensatire: Ein wüstmysteriöser Haufen Penner - die alle ziemlich gut in ganz merkwürdigen Sachen sind- hilft einem vom Bankrott bedrohten Drucker beim Kampf gegen einen fiesen Kapitalisten, der einfach nicht seine massiven Schulden bei dem Drucker bezahlen will. Selten für einen durchgehend unglaublich komisch angelegten Film, ist die tiefe Menschlichkeit und das Mitgefühl, die auch noch aus den absurdesten Szenen regelrecht durchstrahlen. Sein aberwitziger Humor lässt Miike nie die tiefe Zuneigung zu seinen Protagonisten vergessen und in vielen Momenten ist einfach nicht klar, ob er uns zum Weinen oder zum Lachen bringen will. Dass Miike dies schafft, macht "Shangri-La" zu einer brüllend komischen Perle des Sozialkritischen Films.

 
 
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