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Regie: Shinji Aoyama
Drehbuch: Shinji Aoyama, Keigo Higashino
Kamera: Masaki Tamura
Musik: Hiroyuki Nagashima
Verleih: Rumble Fish Inc.
Darsteller: Koji Yakusho, Akira Emoto, Etsushi Toyokawa, Hiroko Yakushima

Shinji Aoyama

ausgewählte Filmographie:

Eli, Eli, Lema Sabachthani? (2005)

Lakeside Murder Case (2004)

Mike Yokohama - A Forest With No Name (2002)

Desert Moon (2001)

Eureka (2000)

Shady Groove (1999)

Chinpira (1996)

   

Lakeside Murder Case

Regie: Shinji Aoyama
Japan | 2004 | 35mm | 118 Min. | OmeU



DO: 08.12.05 | 20:00 H Filmhaus


Der See ist vielleicht ein besserer Ort für Leichen als der Keller.

 

Das zumindest denken sich die drei Elternpaare, die sich für ein Wochenende in einem Haus am See in der Nähe Tokios eingefunden haben.

Für die Aufnahme ihrer Kinder an einer traditionsreichen Schule werden sie dort vom autoritären Schulleiter auf Herz und vor allem Gesinnung geprüft. Doch plötzlich gibt es eine Leiche und der gute Ruf der Schule ist in Gefahr. Statt die Polizei einzuschalten beschließt man einen fürchterlichen Plan, und versenkt die Tote bei Nacht und Nebel im See. Nur einer der Väter - Shunsuke - zweifelt, dass der Tod ein Unfall war - und damit beginnt für ihn die eigentliche Prüfung.

 

Im Mikrokosmos einer abgeschiedenen Idylle behandelt LAKESIDE MURDER CASE die Geisteshaltung der gegenwärtigen japanischen Gesellschaft.

Eine Holzhütte, der Wald und ein dunkler See sind die karg ausgestattete Bühne auf der Aoyama seine Figuren aufstellt, um in kühlen Farben darzustellen, wie die traditionelle soziale Konformität Japans ein einzelnes Individuum zu monströsen Entscheidungen zwingt. Kalt und eindringlich seziert Aoyama die Unterdrückungsmechanismen der japanischen Gesellschaft und deren Auswirkungen auf ihre schwächsten Mitglieder - ein wiederkehrendes Thema im japanischen Kino.



 
 
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